Shopping Queen

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Shopping Queen

Dieser Post enthält Anzeigen aufgrund von Markennennung und PR-Samples

Jahrelang habe ich es probiert, 500€ Shoppingbudget und 4 Stunden Zeit in ein krönungswürdiges Outfit zu verwandeln – als Shopping Queen Kandidatin. Ich bin Modesignerin, Stylistin und Model – also eigentlich sollte ich diese Aufgabe doch mit Leichtigkeit meistern – OH, was wurde ich eines Besseren belehrt! Was im Fernsehen so „easy peasy“ aussieht, hat mehr Regeln und Einschränkungen, als ich zuerst dachte.

autor: KATJA

Als ich den Anruf bekam, war ich super aufgeregt: 2014 hatte ich mich zum ersten Mal bei Shopping Queen beworben, damals noch mit einer Freundin als Shoppingbegleitung, die jetzt 500km entfernt wohnt. Das hieß erst einmal: neue Shopping Begleitung finden. Die wunderbare Beatriz hat sich dazu bereit erklärt – und sich als meine absolute Rettung erwiesen. Ohne sie hätte ich am Ende ohne Schuhe, Tasche und mit einem Lippenstift als Make-Up dagestanden. Aber dazu später mehr.

Recherche, recherche

 

Damit die Shopping Queen Redaktion weiß, wo man gern einkaufen gehen möchte, muss man eine Liste ausfüllen: Name, Adresse, Kontakt, Öffnungszeiten und all das muss recherchiert und eingetragen werden. Wer jetzt denkt, jeden Zara, H&M, Mango und C&A eintragen zu können, der in der Innenstadt liegt, hat sich verrechnet. Diese Shops geben nämlich keine Dreherlaubnis und können somit nicht angegeben werden. Die wenigen Ketten, die angegeben werden dürfen, wie beispielsweise Hallhuber, Bijou Brigitte und Deichmann sind absolute Notlösungen, wenn sich wirklich GAR NICHTS anderes findet. Fokus soll auf kleinen Boutiquen liegen.

Meine Shoppingbegleitung Beatriz in unserer SIGNAL Tüllweste

Gar nicht so einfach für mich, da ich ja Kleidergröße 44/46 trage, kann ich nicht einfach in jeden Laden spazieren. Die Läden sollten nicht zu weit voneinander entfernt liegen, sonst gibt’s Zeitprobleme. Zudem war es super schwierig, einen Friseur zu finden, der montags offen hat. Das scheint der abgesprochene Ruhetag in München zu sein.

 

Nach mehreren Telefonaten mit der Redaktion kamen wir dann zu dem Schluss, dass meine Redakteurin ihren Friseur dazu bringt, extra den Salon am Montag zu öffnen, damit ich eine Frisur bekommen konnte. Nachteil: Er macht kein Make-Up, das müsste ich mir also selbst kaufen und machen. „Kein Problem“, dachte ich mir. Ha, Ha, HA! Wie falsch ich doch lag.

Potentielle shopping queen stellt sich vor

 

Am Wochenende vor dem Dreh wird eine „Typisierung“ gedreht. Also der kleine Einspieler am Anfang jeder Folge, der die jeweilige Kanditatin vorstellt. Was für mich hieß, ich musste nicht nur unsere Wohnung auf Vordermann bringen, sondern auch mein Office.

 

Ich habe ganze 2 Wochen non stop verräumt, gesäubert, sortiert, umgebaut, geschrubbt. Zu dem Zeitpunkt wollte ich einfach nur, dass mein Tag rum geht und ich die Woche genießen konnte.

 

 

I don’t like you

 

Nach dem kurzen Dreh im Büro ist noch jemand für eine Vorbesprechung bei mir daheim vorbei gekommen, um zu sehen, wo alles ist und ob es funktioniert, die Mottoverkündung bei mir zu drehen. Nicht so einfach. Wir haben ein Zweisitzer – Sofa. „Das musst du so umstellen, das dort hin schieben, hier musst du aber noch ein bisschen putzen, die Bilder von X müssen da weg.“ waren dann die Sätze, die ich zu hören bekam. Super fand ich das. Ganz super. Gut, dass sie keine Sekunde zu lang da war, ich hab echt geraucht. Das ist meine Wohnung, keine Sitcom-Kulisse. Naja.

Wahnsinn, wie nervig man eine Person nach 5 Minuten finden kann…

Hier gibt es jeden Tag ab ca. 16 Uhr die Hintergrund – Stories zu den Shopping – Queen – Tagen.

 

Einfach auf den gewünschten Tag unten klicken.

 

Mehr Behind the Scenes – Material gibt es auf Instagram!

Mein Shopping-Tag!!!

 

Das Team schlug gegen 8 Uhr bei mir auf. Ihr seht selten jemand davon in der Sendung, aber es sind 2 Kamera-Personen, 2 Ton-Personen und 1 „Regie“ – Person, die immer die unangenehmen Fragen stellt. Dazu kommt noch ein Kamera-Ton-Regie-Team, das mit der jeweiligen Kandidatin unterwegs ist und eine Aufnahmeleitung, die schaut, dass jeder dort ist, wo er sein soll, alle kulinarisch versorgt sind und alle Wohnungen relativ sauber hinterlassen werden.

Beatriz war um 11 Uhr bestellt und musste 2 Stunden vor der Tür warten, weil wir „noch nicht fertig“ waren. Die Kandidatinnen wurden im kompletten Treppenhaus versteckt, damit sie sich bei der Ankunft nicht gegenseitig und auch mir nicht durch Zufall über den Weg laufen, damit wir uns vor der Kamera tatsächlich zum ersten Mal sehen.

Als wir das Motto „Auf die Haare, fertig, schön! Style einen Look mit Statement – Haarreif!“ hörten, dachte ich mir: „JACKPOT!“ und habe mich riesig gefreut. Jedes Motto mit dem Wort „Statement“ ist das Richtige für mich! Als ich dann endlich los durfte und kurz vor Zeit-Start noch die Einzelheiten erklärt bekam, wurde mir etwas mulmig zumute.

Alles auf Zeit

Für rein gar nichts wird die Zeit gestoppt. Nicht, wenn das Einsteigen in den Bus einmal von draußen, einmal vom Inneren des Busses gefilmt werden muss. Jedes Mal. Nicht, wenn sogenannte „Schnittbilder“ gemacht werden müssen. Die kleinen Aufnahmen, die man sieht, wenn Artikel aus dem Regal genommen, angeschaut und wieder zurück gelegt werden. Man muss sich also SEHR genau überlegen, was man im Laden anfässt, denn von ALLEM wir ein Schnittbild gemacht. Es wird auch nicht gestoppt, wenn die Regie im Shop erst einmal auf den Inhaber warten muss, damit die Drehgenehmigung bestätigt werden kann.

tshirt
H12_fs_pears_sch
tasche
sneaker_tr
LOOK

Das liebe Geld

 

À propos Drehgenehmigung: Ich hatte genau 5. Fünf Läden, in die ich gehen durfte, nicht mehr. Genehmigt waren Ludwig Beck, ein großes Luxuskaufhaus, ReSales, eine Second-Hand-Kette, ON|Y|GO, ein Schuh-Store, eine Parfümerie und besagter Friseur. That’s it. Wir sind also los, knapp 30 Minuten bis in die Stadt zu Ludwig Beck. Schnell Haarreife gefunden (Thema ist Statement, also gleich 3 eingepackt), Kleid gefunden, über 350€ ausgegeben und Geldproblem bekommen. Ich brauchte noch Make-up, Schuhe, Accessoires, eine Tasche und Geld für den Friseur und mir dämmerte langsam, dass das schwer werden würde.

Wir mussten die Szene in der Make-Up-Abteilung nochmal komplett nachdrehen, weil ich so leise gesprochen habe, dass man mich auf der Aufzeichnung nicht verstehen konnte. Das hat uns gute Zeit gekostet – und auch Geld, da ich noch nie mehr für einen einzigen Lidschatten ausgegeben habe. Aber der Farbton war wirklich perfekt!

Die Hoffnung auf preiswertes Make-Up

 

Also erst einmal auf zu einer Parfümerie, die hoffentlich günstigeres Make-Up hatte.
Wir wurden enttäuscht. Die Kleine Theatiner Parfümerie ist ein wunderbarer Ort, wo man sich hervorragend beraten lassen kann. Ich stand kurz vorm Heulen mit einem Lippenstift und einem Nagellack für über 30€ in der Hand da und war bereit, es dabei zu belassen.

Als Beatriz (ihr Oberteil gibt’s übrigens hier) die Gelegenheit nutzte, um die Kundentoilette aufzusuchen, hat mich das wortwörtlich gerettet. Die Mitarbeiterin, die ihr den Weg zeigte, meinte, sie verstehe gar nicht, warum ich mich nicht schminken und stylen lasse – denn beides sei ja kostenfrei, wenn man Produkte kaufe. Ich sag euch, Beatriz‘ volle Blase hat mir den Budget-Arsch gerettet. Ich habe dort also für den Preis eines Lippenstifts und eines Nagellacks komplettes Make-Up und eine wundervolle Frisur bekommen!
Weiter ging es auf der Suche nach Schuhen, Tasche und Accessoires zu ON|Y|GO, wo wir bei beidem schnell im Sale fündig wurden.

In einem verzweifelten Versuch, etwas Farbe in den Look zu bringen, habe ich noch ein paar Gold-Grüner Socken gekauft, dich ich aber nicht angezogen habe. Sah blöd aus 😉 Leider kein Schmuck. Also fix weiter zum letzten Shop auf der Liste: dem Second Hand Laden. Kein Goldschmuck. Wir sind also in den letzten Minuten durch den Laden gerannt und haben „Irgendwas mit Kettchen“ gesucht, das ich umfunktionieren konnte. Haben wir auch gefunden.

Am Ende

stand ich zwar mit einem Shopping Queen Outfit da, bin aber bis heute super unzufrieden. ICH: Spaß an Farbe, Mustern und allerlei Accessoires komme in einem komplett schwarzen Outfit und ohne Schmuck auf den Laufsteg. Im Nachhinein denke ich mir, es wäre schlauer gewesen, zuerst im Second-Hand-Shop nach einem coolen Teil zu suchen, einem Oversize Trenchcoat zum Beispiel, den ich als Kleid tragen können. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Was in der Sendung nie gezeigt wird, ist, dass es zwischen Shopping-Ende und Laufsteg-Präsentation noch Essen gibt. Wenn man sich also über den Lippenstift wundert, der manchmal bei der Präsentation schon sehr abgenutzt aussieht – der ist weggefuttert. Nach meinem Ziegenkäse-Salat konnte ich meinen immerhin mit dem sauteuren Lippenstift wieder auffrischen.

Zack und Ab

Das Kettchen von der Second-Hand-Tasche konnte ich mit einem beherzten Ruck von der Tasche lösen und Beatriz hat die Gesundheit ihrer Zähne aufs Spiel gesetzt, um es an meinem Handgelenk fest zu biegen. Als ich irgendwann gegen Mitternacht ins Bett gefallen bin, ist auch die Anspannung abgefallen. Die Arbeit war getan und ich kann den Rest der Woche genießen!

kleid
Perle09_komplett2
tasche (1)
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schuhe
LOOK

Mein erster Tag in der Shopping Queen Jury startete im wunderschönen Schwabing vor der Wohnung von Conny. Heute hatte ich mich für einen lässigen Look aus Jeansjumpsuit und unserem roten Lackmantel der SIGNAL Kollektion entschieden – eine etwas gewagte Wahl, wie sich herausstellte, als wir uns für die ersten Interviews des Tages niederließen.

 

Der Ausdruck des Grauens

 

Meine Interview – Partnerin war Elaine, unsere Freitagskandidatin, mit der ich zusammen auf einer Bank vor Connys Haus befragt wurde – und mich nicht bewegen durfte. Das Mikro an meinem Hals nahm nämlich ALLES auf, vor allem das knistern meines Mantels. Da ich mein Outfit nicht kompromittieren wollte, saß ich still. Atmete flach. Und versuchte, ohne Gestik zu sprechen. Wann immer mir das nicht gelang, sah ich, wie die Ton-Person hinter der Kamera schmerzerfüllt zusammenzuckte. Sorry…

Besagter Ton-Mensch war recht frisch im Shopping Queen Team und war noch nicht so ganz damit vertraut, halb nackte Frauen zu verkabeln. Der Sender des kleinen Mikrofons wird hinten am Körper befestigt, idealerweise am Hosenbund. Wenn man, wie ich, im Jumpsuit kommt, geht das nicht und der BH muss herhalten. Unsere Donnerstagskandidatin und Dirndl-Queen Yve trägt aber auch keinen BH und hatte das Tonkästchen einfach immer im Mieder ihres Dirndls unter der nackten Brust. Sehr zum erröten des jungen Ton-Mannes.

Disneyland Resort Schwabing

Als wir dann endlich zu Conny hoch durften, tauchten wir in eine Mischung aus modernem Apartment und Disneyland ein. Conny ist PR-Managerin bei Disney – ein echter Traumjob für sie, wie man auf den vielen Fotos von ihr als Kind mit Mickeymaus-Ohren in ihrem Flur sehen kann. Mit passenden Mauseohren für uns alle wird angestoßen und Conny wird auf die Shops losgelassen, während wir ihre Wohnung auf den Kopf stellen.

H20_fs_trench
jumpsuite
gürtel
haarreif
schuhe
perlenohrring
LOOK

Da in der Wohnung immer nur ein Filmteam zurück bleibt, haben zwei Kandidatin immer ein „Timeout“, während die zwei anderen Drehen. Timeout ist wörtlich gemeint, da wir uns still verhalten müssen. Man soll kein Gequassel im Hintergrund hören. Die einen haben also ein Nickerchen gehalten, während ich in der Küche kampiert habe, wo ich – aufregenderweise – meine Steuer vorbereitet habe. Die Arbeit schläft nicht, aber ist leise 😉

Disney Princess

Während Bettina, unsere Mittwochskandidatin, in ein wundervolles Cinderella-Kleid geschnürt wurde, durften Elaine und ich durch Connys Kleider, Shirts und Schuhe schnüffeln. Ich mag ihren klassischen Style mit einigen Eyecatchern aus dem Hause Disney. Ich wusste gar nicht, dass Disney richtige Kollektionen macht! Man lernt nie aus.

Die süßen Sneaker mit großer Schleife, die ich zusammen mit Connys roséfarbenem Kleid trage, sind mir ganze 3 Nummern zu klein. Wie auch immer ich meine 41er Füße in 38er Schuhe kriegen konnte – es war schmerzhaft. Aber wie sagt man sich als Model: Lächeln, du kannst sie bald wieder ausziehen. Hiermit geht ein Sorry an die liebe Conny, falls ihr ihre Schuhe jetzt nicht mehr passen…

Nach einem kleinen Quiz

(Winner!!!) und Abendessen ging es für uns auch schon zum Laufsteg, wo wir erstmal eine halbe Ewigkeit „Ankommen“ drehen. Also das „um die Ecke zum Studio einbiegen“ aus sämtlichen Perspektiven. Was heißt, dass wir ungefähr 5x ankommen, was dann in 1x zusammengeschnitten wird. Jacken und Taschen ablegen einmal von außerhalb des Studios, einmal von innerhalb des Studios. Auf die Stühle setzen. Mehrfach. Beine überschlagen. Oh, war nicht synchron, müssen wir nochmal machen. Und dann… mussten wir die Stühle wieder verlassen. Eigentlich das ganze Studio, weil Conny nach ihrem Shoppingtrip auf dem Laufsteg erstmal gesagt bekam, was sie dann machen soll, wenn sie ihr Outfit vor uns präsentiert. Niemand darf sie vor der eigentlichen Präsentation sehen. Conny übt also „Hier 3 Sekunden posen, vor laufen, posen, das ganze 3 Mal, Endposition einnehmen, Satz sagen. Stop.“ Kamera wird umgebaut.
Wir hängen solange vor dem Studio rum und machen Fotos mit dem Shopping-Mobil.

Connys Look

 

Zu meiner Überraschung war Conny ebenfalls beim Beck – daran sieht man, wie schwierig es ist, Drehgenehmigungen zu bekommen, wenn Kandidaten in einer Woche schon im gleichen Laden einkaufen.
Ihr schwarzer Jumpsuit in Kombination mit den pinkfarbenen Akzenten hat mir sehr gut gefallen. Schade fand ich nur, dass es auch wieder zum Großteil schwarz war.

8 Punkte von mir!

Bettinas Tag! Auf der Suche nach ihrer Adresse habe ich mich erstmal verlaufen. Sie wohnt in Sendling, einem modernen Neubaugebiet und ihr Hauseingang liegt in einem Innenhof, den Google nicht kennt. Ja, ich gehöre zur Generation „Ich bin ohne Smartphone-Map aufgeschmissen“. Als ich die richtige Tür endlich gefunden habe, hatte ich mir bereits eine Blase gelaufen. Super.

Making someone happy

Das Strahlen im Gesicht des Ton-Mannes verriet mir: Er war glücklich, mich heute nicht im Komplett-knisternden-Lack-Look zu sehen. Dennoch konnte ich auf das Signature Material der SIGNAL – Kollektion nicht ganz verzichten: Für meinen Mittwochs-Look hatte ich mich für die verstellbare Bundfalten-Hose entschieden.

Meine Interview-Partnerin war die liebe Yve, mit der ich mich den ganzen Tag über wunderbar über Stoffe, Schnittkonstruktion und Budgetplanung von Kollektionen unterhalten konnte. Yve ist ein echtes Multitalent! Neben dem Dirndldesign ist sie auch noch eine fabelhafte Sängerin.

 

Rot, rot, rot ist alles, was ich mag

Als wir Bettinas Wohnung betraten, wurde uns schnell klar: Elaine, Yve und Ich haben heute die passende Farbe an. Bettinas Lieblingsfarbe ist rot und in ihrem süßen Appartement nicht zu übersehen. Dazu hat sie nicht einen, sondern 2 Balkone – sorry, Terrassen. Nicht schlecht, Frau Specht.

H22_fs_bundfaltenhose_rot
tshirt
Perle06_komplett
tasche
lippenstift
schuhe
LOOK

Leider war das Wetter an dem Tag nicht besonders trocken, da waren wir froh, dass Bettina in ein Shopping-Center zum einkaufen fuhr. Persönlich habe ich Bettinas Schrank nur zum finden der kreativen Aufgabe gesehen, aber ich habe gehört, auch hier sei die Farbe rot gut vertreten gewesen.

 

In Bettinas Parfum-Sammlung habe ich mich ein bisschen verliebt. Ich habe meinen Lieblings-Duft noch nicht so ganz gefunden und freue mich immer, wenn ich mich irgendwo in Ruhe durchprobieren kann. Eine zukünftige Shopping Queen muss ja auch vernünftig duften!

Hats leider nicht ins TV geschafft:

In Bettinas mit viel zu kleinen Schuhen (ich habs wohl diese Woche mit den zu kleinen Schuhen meiner Mit-Kandidaten) habe ich Yve noch Catwalktraining gegeben. Dann haben wir uns noch die Fingerchen angepinselt, damit sich Bettina unsere bunten Handabdrücke aller Shopping Queen Kandidatinnen in die Wohnung hängen kann.

Elaine musste auf unserer Leinwand ein wenig korrigieren, sie hat nämlich vor lauter Schönschreib-Konzentration ihren Namen falsch geschrieben. Passiert 😉

Unser Abendessen an diesem Tag bestellten wir uns, da es in der Nähe kein Restaurant gab. Der Lieferant allerdings hatte wohl das gleiche Problem wie ich – der fand einfach die richtige Tür nicht. Daher sind wir zum Laufsteg-Dreh um einiges zu spät gekommen. Gut, dass man das in der Folge nicht zu sehen bekommt 😉

Im Laufsteg-Studio angekommen gab es den Lacher des Tages, den ihr euch im Video auf meinem Instagram-Kanal anschauen könnt. Unser leicht-errötender Tonmann hatte diesmal einen „Ich-fummel-lieber-ewig-unter-den-Klamotten-rum-bevor-sich-wieder-jemand-auszieht“ – Moment bei Conny. Und die hat das lautstark verkündet. Conny ist die beste Endorphinverteilerin!

Bettinas Look

Ich mochte den Leo-Haarreifen. Persönlich habe ich noch nicht so ganz zum Leo-Print gefunden, aber bei Bettinas blonder Kurzhaarfrisur sah er super aus! Das Outfit mit den weiß- und braun – Tönen war sehr stimmig. Nur für  die viel zu hellen Strümpfe und den durchscheinenden BH gab’s Punktabzug – 8 Punkte!

Schnapsdrossel – Alarm!

Was kommt dabei raus, wenn du zwei Gacker-Liesen, Sekt und viel Sonne vor eine Shopping Queen Kamera setzt? Genau: Viel, viel Spaß! Ich hatte mich schon die ganze Woche darauf gefreut, mit Conny zusammen Quatsch zu machen – vor und hinter der Kamera! Das Wetter war gut, Yve hat einen Pool – WAS kann da noch schief gehen? Im wahrsten Sinne des Wortes – viel!

Bevor es zum eigentlichen Dreh bei Yve ging, haben wir ersteinmal den Einspieler gedreht, den kleinen Film, der alle 5 Kandidaten zeigt und uns gemeinsam vorstellt. Also alle ins Shopping Mobil und auf zum Schloss Nympenburg!

Es gibt mehrere Shopping Mobile in ganz Deutschland und jedes einzelne hat einen Namen, das vom Team liebevoll vergeben wird. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir mit Emma unterwegs =)

Wenn man wettet

Zurück in Yves Wohnung zeigt ein kleiner Blick in den Drehablauf: „Schnittbilder“ sind lästig, aber nötig. Ich habe ja bereits schon von diesen Einstellungen erzählt, die einem beim Shopping selbst die Zeit klauen, die gibt es jeden Tag bei den jeweiligen Kandidatinnen auch. Kommen wir zu einer Kandidatin nachhause, setzen wir uns meistens irgendwo hin, fragen sie aus und verabschieden sie dann in ihre Shopping – Zeit. Damit nicht ständig plappernde Frauen im Bild zu sehen sind, drehen wir auch das „zuhören“. Das geht so: Die Kamera wird auf eine Kandidatin gerichtet und der Kameramann dirigiert: „Jetzt schau mal die Elaine an, nicke mal, trink doch mal ein Schlückchen“. Als die Kamera auf mir war, meinte der Kamera – Mann dann weiter: „Schau mal die Conny an, trink noch einen Schluck, 5€, wenn du das Glas auf Ex trinkst.“ Die schnellstverdientesten 5€ meines Lebens. YOLO.

Kuschelig

Der Dreh kam zum kurzzeitigen erliegen, als Bella und Lola ins Bild dackelten, Yves Welpen. Herzig, kuschlig und wahnsinnig verschmust wurden sie von uns erstmal durchgeschmust – ich muss sagen: Mein Highlight der Woche. Wir mussten die zwei allerdings wieder ins Körbchen verfrachten, die kleinen müssen ja noch wachsen und brauchen viel Schlaf 😉

Dann hieß es für Conny und mich: Schuhe aus, Füße in den Pool und über Yves Look fachsimpeln. Ich muss sagen: So lässt es sich leben. Könnte ich jeden Tag machen. Nach dem Fachsimpeln durfte ich mit Conny Yves Kleiderschrank unsicher machen.

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Lippenstift
strumpfhose
schuhe
LOOK

Yve hat ja zu jedem Dirndl eine passende Brille – und wir dachten bisher, die wären alle echte Ray Bans. Wir wurden eines besseren belehrt!

Bei unseren Interviews auf der Wiese zusammen mit Conny sind wir immer weiter mit einem Stuhlbein im Rasen versunken, bis wir irgendwann in absoluter Schräglage saßen. Dann haben wir versucht, die Stühle wieder aus der Wiese zu bekommen. Vor der Kamera. Der Kameramann ist vor Lachen fast von seinem Höckerchen gekippt. Wenn es je eine Shopping Queen Outtake – Folge gibt, werden wir darin 100%-ig auftauchen.

Hab irgendwie keinen Hals in diesem Dirndl… wo ist er nur hin?

Yves Look

Ich hätte sie ja in einem knallpinken Outfit erwartet. Weiß konnte ich mir bei ihr gar nicht vorstellen, aber der Engelchen-Look steht ihr hervorragend. Auf den Haarreif war ich schrecklich neidisch, so einen hätte ich auch gern gehabt! Punktabzug gabs für die Knautsch-Schuhe, die durchscheinende Unterwäsche, wie auch schon bei Bettina, und die Tasche, die für mich nicht zum leichten, sanften Style gepasst hat – 7 Punkte!

Ja Mensch, so schnell ging die Woche rum, man hätte es nicht für möglich gehalten! Wir sind schon beim Finaltag angekommen und die liebe Elaine geht shoppen. Bevor sie uns aber in ihrer Wohnung allein lässt, nehmen wir an einer reich gedeckten Tafel Platz – vor Gerichten, die ich noch nie gesehen habe – wie aufregend!

Elaine düst los und wir testen. Was Thunfisch-Bällchen sind hätte ich für Hühnchen gehalten, was mit Fleisch war, für vegetarisch. Was es auf jeden Fall war, war lecker! Ich muss Elaine unbedingt noch nach den Rezepten fragen.

Als ich mit Bettina Elaines Foto- und Schuhsammlung durchforstete, sind wir auf ein Bild von Elaine während der Chemotherapie gestoßen. Wie meine Mama hatte auch Elaine Krebs und hat sich durchgekämpft. Es kann jeden erwischen, weshalb Vorsorge so unendlich wichtig ist. HIER ein Link, der erklärt, wie Frau die Brust selbst abtasten kann und so Veränderungen im Gewebe frühzeitig entdecken kann.

 

Dass Elaine nach ihrer Genesung wieder Spaß am Leben hat, zeigt auch ihr Schuh-Schrank. Ich habe mir direkt ein paar Glitzer-Treter gekrallt und mit Elaines Gastgeber-Geschenk, giftgrünen Socken, kombiniert. Ein totsicheres Favoritengespann für Guido (*hust, hust*).

Ich hätte schwören können, Elaine ist mit ihrem Töchterchen gerade erst in diese Wohnung gezogen, denn sie war quasi leer. Wohnzimmer: Couch, 2 Regale, Esstisch. Drei Deko-Teile. Kinderzimmer: Bett, Schrank. Ein Wandtattoo. Leere Schränke in der Küche. Elaine ist das absolute Gegenteil von mir, ich lebe ja quasi in einem überfüllten Antiquariat, verglichen mit ihr. Ich fand’s ein wenig gruselig.

Flower Queen

Das größte Statement in Sachen „Haarreif“ hatte diese Woche wohl unsere Freitagskandidatin. Mit großer Blumenkrone spazierte Elaine auf den Laufsteg und haute uns alle um – bis die Diskussion anfing, ob das denn noch ein Haarreif im Sinne des Mottos war. Für mich war es das, daher gab’s von mir dafür auch keinen Punktabzug, dafür kam ihr ihre eigene Kritik in die Quere: der BH. Zwar gekauft, aber bei dem Rückausschnitt sichtbar, fand ich nicht ideal, dazu fand ich Schuhe und Tasche, ähnlich wie bei Yve, zu hart für den feenhaften Look – 7 Punkte von mir!

SHIRT & HOSE: Z-ONE by ZABAIONE

TASCHE: ZABAIONE

(haben leider keinen Onlineshop, daher verlinke ich euch den Storefinder hier, unten habe ich euch ähnliche Teile rausgesucht)

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tshirt
hose
tasche
socken
schuhe
LOOK

DAS FINALE

Auf geht’s nach Berlin! Was in der Freitagsfolge zusammengeschnitten wird, wird natürlich an verschiedenen Tagen gedreht. Bei uns war es etwa einen Monat später. Da wir zur Messe-Zeit in Berlin waren, konnten wir leider nicht übernachten, wie es die anderen Kandidaten immer tun. Die Mädels sind also morgens, am Tag des Drehs in Berlin gelandet, während ich schon einen Tag früher da war.

Bei Guidos Showroom ist ein Café, in dem wir eigentlich frühstücken sollten. Da ich schon etwas früher da war, konnte ich es auskundschaften und feststellen, dass es geschlossen hatte. Ich holte mir also Kaffee und Brötchen beim Bäcker und wartete auf meine Mitstreiterinnen. Für eine Ersatz-Suche für die Ladies war dann keine Zeit mehr, daher war ich die einzige Shopping Queen Anwärterin, die nicht mit knurrendem Magen vor der Kamera stand.

Der „Show Room“ von Guido ist ein Raum in einem Business-Gebäude, in dem auch noch andere Firmen untergebracht sind. Wir wurden in einen Bereich geführt, wo wir uns umziehen und stylen konnten – alles selbst, versteht sich. Blöd, wenn man kein Händchen für Haare und Make-Up hat, denn es ist kein Stylist da, der einem unter die Arme greifen kann. Das ist also der Grund, weshalb die Stylings beim Finale meist etwas anders aussehen, als am Shoppingtag der jeweiligen Kandidatin.

Ich war mir sicher, es eingepackt zu haben, konnte es aber im Koffer nicht finden: Mein umfunktioniertes Armkettchen. Wer genau hinschaut, erkennt, dass ich meine goldene Kette, die ich bei der Ankunft in der  Shopping Queen Location noch um den Hals getragen habe, als Notlösung umgelegt habe. Es soll ja alles genau so aussehen, wie wir es auf dem Laufsteg in München präsentiert haben.
Als der Dreh beendet war und ich meinen Koffer wieder einräumte, fiel es mir dann aus einer Seitentasche in die Hände. Na toll.

Der Dreh mit dem Stardesigner selbst ging super schnell. Nach hunderten Folgen ist Guido einfach schon so routiniert, dass nichts 2x gemacht werden muss, er sich kein einziges Mal verhaspelt und finale Bewertung und Krönchenverleihung in ein paar Minuten vorbei war. Er hatte schon vorbereitete Autogramkarten für uns und unsere Shoppingbegleitungen dabei, machte noch ein paar Fotos und Video mit uns und war danach auch gleich wieder weg. Zum nächsten Termin. Ist ein vielbeschäftigter Mann.

Guido sitzt natürlich nicht in Echtzeit vor einer Live-Übertragung unseres Shopping Queen Trips, sondern schaut und kommentiert einen Roh-Schnitt unserer Shopping Queen Woche. Die lustigsten Kommentare von ihm werden dann in die Sendung geschnitten. Während wir also nach Berlin reisen, sitzt Guido vor der Kamera, hat 5 Outfits dabei, kommentiert jeden Tag in einem anderen Outfit (damit es so aussieht, als wäre es an 5 verschiedenen Tagen gedreht) hintereinander weg und dreht nach getaner Kommentierung mit uns das Finale. Eine Sache von ein paar Stunden. Sehr effektive Planung!

Was Guido übrigens als finalen Kommentar zu meinen Designs sagt, seht ihr auf meinem Instagram-Account. Eines kann ich schon vorweg nehmen: Besonders begeistert ist er nicht, aber das Wort „Scheiße“ konnte er vor der Kamera ja nicht sagen 😉

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hallo!
Ich bin Katja,

Designerin und Stylistin bei mable. Ich liebe es, ausgefallene Teile mit tollen Basics zu kombinieren und damit einen ganz eigenen Look zu schaffen.

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hallo!
Ich bin Lena,

Praktikantin bei mable.

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