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DESIGNER COLLAB

MABLE  musthave   DESIGNER COLLAB

DESIGNER COLLAB

designer
collab

Lautes Lachen schallt mir schon entgegen, als ich um die Ecke biege: Damen in tollen Outfits posen vor der Kamera auf der Straße, aus dem alten Heizwerk in Hamburg schallt laute Musik. Endlich ist es soweit: die Kooperationskollektion von Happy Size und Michalsky wird endlich präsentiert.

autor: KATJA

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endlich
designermode
für plus!

Viele haben den Abend sicher auf Instagram & Co. verfolgt und haben mitbekommen, wie viel Spaß der Abend gebracht hat. Endlich eine Designer-Kollektion für Übergrößen mit einer namhaften Persönlichkeit! Es gibt keine große Designer – Marke in Deutschland, die offen Übergrößen anbietet und so viel Prestige trägt, wie etwa Chanel oder Levis. Was für eine geile Sache also für die Plus Size Szene!

Die Kollektion aber polarisiert. Die Meinungen auf der Facebookseite von Happy Size reichen von großem Lob bis hin zu Vergleichen mit Kittelschürzen in sehr unschönen Worten. Sackige oversize-Schnitte, zu dunkle Farben und langweiliges Design sind nur einige der Kritikpunkte.

 

Aber was ist da eigentlich dran? Ist die Kollektion wirklich nicht gut? Nicht tragbar? Nicht „genug“?

Ich habe mir die Designs als Mit-Kreativling mal genauer angeschaut.

trend
check

Entgegen vieler Meinungen ist die Kollektion super aktuell in Sachen Trends. „Athleisure“ ist einer DER Makrotrends der letzten Jahre und wird uns auch in den nächsten Saisons erhalten bleiben. Keypieces wie Blousons, sportliche Streifen und atmungsaktive Materialien kennen wir schon aus anderen Kollektionen und sind auch in der Kooperationskollektion „7 Days“ vordergründig. Dazu werden knallige Farben wie ein petrolgrün und sonnengelb als Akzente eingesetzt. Einen Print hat Michalsky ebenfalls in die Designs integriert, der von „City Lights“ inspiriert wurde.

Soweit die Theorie.

Wenn man sich die vergangenen Kollektionen von „Atelier Michalsky“ anschaut, sieht man einen deutlichen Unterschied in Style und Schnittführung. In seinen eigenen Kollektionen traut sich der Designer viel mehr, setzt ungewöhnliche Stoffe und Linienführung ein.

zwischen den
stühlen

Den Unterschied finde ich allerdings nicht wirklich überraschend. Als Kreativer sieht man sich bei einer Kooperation immer in einer Zwickmühle. Happy Size ist ein sehr kommerzieller Onlineshop, Kunden erwarten eine gewisse Tragbarkeit und einfache Kombimöglichkeit – auch bei „Designerteilen“. Schließlich soll mit der Kollektion auch Geld verdient werden. Hier muss man als Designer also den Spagat schaffen: die eigene Kreativität vereinen mit dem verkäuflichen Anspruch des Kooperationspartners. Ich habe ja auch schon einige Teile mit Happy Size entworfen (ab 4.6. bei Happy Size verfügbar – ich freu mich schon sooooo!!!) und habe mich mit der gleichen Aufgabe konfrontiert gesehen. Gar nicht so einfach! Dazu hat Michalsky leider einfach keine Ahnung von Plus Size. Das klingt jetzt etwas hart, ist aber etwas, das Michalsky selbst bestätigt.

Es scheint, als hätte Michalsky hier nicht wirklich lange mit der aktuellen Mentalität der Plus Size Industrie gefackelt und ist einfach auf den „kaschieren und in Oversize verstecken“ – Zug aufgesprungen. Weite Blusen und Tuniken, Culotte-Hosen, weite Kleider, viel schwarz. Ja, Oversize ist ebenfalls Trend. Aber etwas mehr Balance in der Silhouette wäre wünschenswert gewesen. Bei insgesamt 46 Teilen für Frauen und Männer hätten einige Eyecatcher gut hineingepasst. Mir fehlen in der Kollektion einfach ein paar Entwürfe, die nicht zu 100% auf Verkäuflichkeit ausgelegt sind und ein bisschen „Krach“ machen.

 

Um mir selbst einen Eindruck von der Kollektion zu verschaffen, habe ich mir meinen Favoriten und auch meinen Anti-Favoriten bestellt und zu zwei Outfits gestylt.

Endlich dürfen wir dir „7 Days” präsentieren - die erste Happy Size Designer-Kollektion. Und meine erste Plus Size Kollektion!

Michael Michalsky

der
blouson

Ich bin ein riesen Fan von Blousons und habe schon bei den perfect Basics unseren WITCHCRAFT Blouson in einem Look getragen. Die lange, mantelähnliche Variante habe ich so noch nicht gesehen und war gleich verliebt. Die verschiedenen Farben am Arm sind ein schöner Farbakzent im Kontrast zum schwarzen Satin. Dazu habe ich ein Samt-Oberteil in Korsagen-Optik kombiniert, das ich in New York gefunden habe und unsere neue PEARS mit Pailetten-Einsätzen. Keilabsatz-Sandalen mit sportlichen Mesh-Einsätzen greifen den Athleisure-Look wieder auf.

Der Blouson ist wunderbar leicht und ist ein tolles Teil, das auch jeden klassischen Jeans-und-T-Shirt-Look zu einem tollen Outfit macht. In Kombination perfekt mit figurbetonten Teilen darunter, da der lange Mantel sonst schnell die komplette Figur „verschluckt“. Dazu bin ich ja ein krempel-Fan, deshalb habe ich die Ärmel einfach hoch geschoben, die dank des hochwertigen Bündchens auch gut oben bleiben.

die
bluse

Die Longbluse hat auf der Show und im Netz für sehr viel Gesprächsstoff gesorgt. Sie wurde mit Arztkitteln und Oma-Schürzen verglichen, wobei der rosé-Farbton nicht gerade hilft. Auch mir hat das Teil am wenigsten gefallen, weshalb ich es mir natürlich etwas näher anschauen musste. Der Stoff ist leicht strukturiert und hat einen kühlenden Effekt auf der Haut – perfekt für den Sommer.

Für meine Birnen-Figur hat sich der gerade Schnitt als etwas problematisch herausgestellt. An der Brust ist sie etwas weit, über der Hüfte hat sie gespannt. Deshalb habe ich die Bluse einfach von unten bis zur Taille aufgeknöpft und inspiriert vom Michalsky-Styling – zur hoch geschnittenen Jeans-Culotte gestylt. Auch die Sock-Heels habe ich mir vom Show-Styling „abgeschaut“. Unterschied zum Look von Happy Size: der Taillengürtel! Er gibt meiner Figur mehr Form und balanciert die Oversize-Teile wieder aus. Mein Flohmarkt-Schnäppchen, die derzeit mega angesagte Korbtasche, habe ich weiß lackiert und im Marmor-Look neu gestaltet. Sie gibt dem Look etwas Struktur und Tiefe als Kontrast zu den einfarbigen großen Flächen von Bluse und Hose.

mein
fazit

Mit dem richtigen Styling kannst du fast jedes Teil in deinen Look integrieren. Ich muss zugeben: der Style mit der Bluse gefällt mir richtig gut. Er ist bequem, modern und mal was anderes. Dabei ist es eigentlich „nur“ eine Bluse und eine Jeans. Ich kann hier also echt empfehlen, einfach ein paar Teile zu bestellen, auch, wenn du dir nicht ganz sicher bist.

 

Die Michael Michalsky – Kollektion ist für die Plus- Mode- Welt eine echte Errungenschaft, die hoffentlich mehr Marken ein Vorbild ist. Der richtige Schritt macht Happy Size zum Vorreiter und Zukunftsweiser, wohin wir mit Plus Size Mode gehen können und welche Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft sind. Deshalb gibt es von mir für die Kollektion insgesamt einen Daumen hoch!

disclaimer
über den artikel
Die Bluse und der Blouson wurde mit von Happy Size als PR Sample zur Verfügung gestellt.  Das Unternehmen zahlt nicht für den Post.

DAS mableMAG IST DA, UM DICH ZU INSPIRIEREN

Wir arbeiten gern mit anderen Marken zusammen, weil wir Looks kreieren wollen, die nicht einseitig sind. Wenn ein Post gesponsert ist oder wir mit PR-Samples arbeiten, steht es immer dabei. Egal, ob Sponsoring oder nicht: wir zeigen im mableMAG nur  Teile, die wir selbst ausgewählt haben und sagen in Reviews immer unsere eigene Meinung. Wir fügen keine vorgeschriebenen Pressetexte ein, zitieren aber gern die Marken und Designer, wenn die Botschaft für die vorgestellten Teile wichtig ist.
hallo!
Ich bin Katja,

Designerin und Stylistin bei mable. Ich liebe es, ausgefallene Teile mit tollen Basics zu kombinieren und damit einen ganz eigenen Look zu schaffen.

In meiner Freizeit lese ich wahnsinnig gerne, backe und koche viel und suche online nach den neuesten Schuhtrends!

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